Sabrina Rost
👩💼🎬 Das bin ich
Hier kommt der persönliche Werdegang, Beruf, Hobbys oder Informationen über Sabrinas Bezug zu Beverstedt hin, um den Bürgern zu zeigen, wer hinter der Kandidatur steht.
📋 Steckbrief
| Name: | Sabrina Rost |
| Geburtsdatum: | 26.10.1989 |
| Alter: | 36 Jahre |
| Geburtsort: | Bremerhaven |
| Beruf: | Teamleiter bei der Reederei MSC |
| Beruflicher Werdegang: |
|
| Wohnort: | Beverstedt |
| Hobbys: | Reisen, Lesen, Kulinarik und Kochen |
Liebe Beverstedterinnen, liebe Beverstedter,
mein Name ist Sabrina Rost und ich möchte eure Bürgermeisterin für unsere schöne Gemeinde werden. Aus diesem Grund stelle ich mich mit dem folgenden Brief einmal intensiv vor und zeige euch, welchen Weg ich in meinem Leben bisher beschritten habe, was meine daraus erwachsenen Ansichten sind und welche Vorstellungen ich für unsere Zukunft habe.
1. Die Jugend und der Weg zum Erwachsenwerden
Am 26.10.1989 erblickte ich im Krankenhaus Bremerhaven-Reinkenheide das Licht der Welt und bin somit mittlerweile 36 Jahre alt. In meiner frühen Kindheit lag mein Zuhause in Lunestedt und hier ging ich auch in den Kindergarten. Als sich meine Eltern trennten, zog ich mit meiner Mutter nach Ihlienworth – ein nördlich gelegenes Dorf in unserem Küstenlandkreis Cuxhaven. Man könnte es als idyllisch abgelegen beschreiben. In Elmlohe absolvierte ich die ersten years meiner Schullaufbahn.
Später zog ich zurück nach Lunestedt. Hier verbrachte ich meine Jugend und wurde erwachsen. Weil es zu Hause finanziell oft eng war und ich die Unterschiede zu anderen Kindern spürte, entwickelte ich schnell ein feines Gespür für soziale Gerechtigkeit und für die Probleme in unserer Gesellschaft. Es lässt sich nicht leugnen, dass diese Erkenntnis in manchen Momenten auch zu einer gehörigen Portion Trotz und Widerstand bei mir führte. Wenn man mich in dieser Phase meines Lebens beschreiben müsste, würden die Worte „rebellisch“, aber eben auch „wissbegierig“ genau ins Schwarze treffen.
In meinem gesamten Leben, und vor allem in dieser wilden Zeit, waren meine Großeltern mein absoluter Anker. Sie waren der sichere Hafen. Egal, was ich ausgefressen hatte oder was in meinem Leben schieflief: Sie standen immer bedingungslos hinter mir und haben mich maßgeblich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Sie waren es auch, die es mir ermöglichten, private und finanzielle Hürden zu nehmen, um nach der Realschule auf die Kaufmännischen Lehranstalten zu gehen, wo ich mein Abitur machen konnte. Hier lernte ich auch meinen jetzigen Ehemann kennen, mit dem ich schnell zusammengezogen bin.
2. Lehrjahre sind keine Herrenjahre
Nach dem Abitur stellte sich die große Frage: Was willst du machen, wer willst du sein? Um ehrlich zu sein, ging es mir wie den meisten jungen Menschen: Man hat eigentlich keinen Plan und stürzt sich Hals über Kopf in ein Studium, von dem man sich einredet, dass es das Richtige sein könnte. Angetrieben von meiner eigenen Herkunft und dem tiefen Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückgeben, decidió ich mich für ein Lehramtsstudium der Germanistik. Nach den ersten Praktika an Schulen in Bremerhaven merkte ich jedoch schnell, dass das nicht mein Weg für die Zukunft war. Ich zog die Reißleine, beendete das Studium und decidió ich mich für eine Ausbildung.
Endlich auf eigenen Beinen stehen. Endlich eigenes Geld verdienen.
Ich begann eine Ausbildung bei einer Spedition hier in der Region. Doch obwohl ich die Arbeit und das Team sehr schätzte, holte mich die Realität der vermeintlich unabhängigen Erwachsenenwelt schnell ein. Ohne meinen Ehemann, der damals eine Ausbildung zum Schiffsmechaniker machte, und ohne meine Nebenjobs wäre es verdammt eng geworden. Ich stand damals bei einem verwandten Landwirt in unserer Gemeinde auf dem Kartoffelrüttler und jeden Sonntag auf dem Wochenmarkt. Diese Zeit hat mir wieder einmal die Augen geöffnet, wie hart das Leben sein kann. Sie hat mir gezeigt, dass trotz harter Arbeit, eines guten Abschlusses und vollem Einsatz am Ende oft nicht die Leistung zählt, sondern ob man Menschen um sich hat, die einen auffangen und unterstützen.
Auch als sich die finanzielle Lage im Laufe der Zeit stabilisierte, bin ich bis zum Ende der Ausbildung auf dem Wochenmarkt geblieben. Zum einen aus Dankbarkeit gegenüber dem Standbesitzer, zum anderen, weil ich die ehrliche Wochenmarktkultur und die Menschen dort einfach ins Herz geschlossen hatte.
Die Spedition bot mir nach dem Abschluss zwar eine Übernahme an, aber ich wollte mich persönlich weiterentwickeln und suchte nach einer neuen Herausforderung. Und wie es so oft im Leben ist: Wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere auf.
3. Small Town Girl – Der Aufbruch in die Großstadt
Durch eine Freundin und ehemalige Mit-Auszubildende erfuhr ich, dass sie mittlerweile in Hamburg bei einer der größten Reedereien arbeitete. Sie erzählte mir von völlig neuen Perspektiven, einer modernen Arbeitsphilosophie und deutlich besseren Bedingungen als bei meinem alten Arbeitgeber. Und das Beste: Es waren noch Stellen offen.
Ich? Mich in der großen Metropole bewerben? Und wie sollte das klappen, wo mein Mann zu dieser Zeit nicht mit nach Hamburg gehen konnte? Was mache ich ganz allein in einer Großstadt? Diese Fragen haben mich nächtelang beschäftigt und zweifeln lassen. Doch dank der Rückendeckung meiner Großeltern und meines Mannes, der mir Mut zusprach, wurde die Bewerbung kein Akt der Sorge, sondern ein aufregeringer Aufbruch in ein völlig neues Abenteuer.
Beim Wechsel aus dem ländlichen Cuxhaven und dem beschaulichen Bremerhaven in die Großstadt stieß ich allerdings sofort auf riesige Hürden, die überhaupt nichts mit dem Job zu tun hatten: den Wohnungsmarkt. Schon damals war die Lage in Hamburg absolut prekär und die Preise explodierten. Nach zahllosen Massenbesichtigungen in völlig überteuerten Wohnungen fand ich für den Übergang ein möbliertes Zimmer bei einem älteren Herrn. Er vermietete unter, weil sein Sohn fürs Studium weggezogen war, er den alten Mietvertrag aber unbedingt als Sicherheit behalten wollte. Nach ca. einem Jahr fand ich dann doch noch eine eigene Wohnung in Wandsbek.
Der Wohnungswahnsinn ist ein Thema, das dringend geregelt werden muss. Aber zurück zu meiner beruflichen Reise: In der zweitgrößten Stadt Deutschlands, die wie kaum eine andere für die maritime Wirtschaft steht, lernte ich bei der damals größten Reederei der Welt das logistische Handwerk der globalisierten Welt von der Pike auf kennen. Mit viel Freude und Enthusiasmus bei der Arbeit gelang es mir, schnell tiefe Kompetenzen aufzubauen. Das führte dazu, dass mir nach geraumer Zeit die Führung und Leitung eines eigenen Teams anvertraut wurde. Eine prägende Zeit, in der ich gelernt habe, was es bedeutet, Verantwortung für Menschen zu tragen, Prozesse zu steuern und auch in stressigen Momenten den Überblick zu behalten.
Diese Fähigkeit wurde im Schatten des G7-Gipfels auf eine harte Probe gestellt. Unsere Reederei wurde damals von einem global organisierten Hackerangriff über Nacht komplett lahmgelegt. Plötzlich funktionierte kein System mehr. Abseits des normalen Büroalltags gingen wir im Schichtdienst vollkommen unkonventionelle, neue Wege, um den Betrieb am Laufen zu halten. Es herrschte also ein doppelter Ausnahmezustand – auf dem Weg zur Arbeit auf den abgeriegelten Straßen der Stadt und ebenso im Büro. In diesen Wochen habe ich gelernt, was Krisenmanagement bedeutet: Wenn die gewohften Strukturen wegbrechen, kommt es auf Flexibilität, Improvisationstalent und den Zusammenhalt im Team an.
Diese fünk Jahre in Hamburg waren eine tolle und lehrreiche Zeit für mich. Doch mit der Zeit wurde mir der Trubel der Großstadt einfach zu unruhig. Außerdem pendelte ich sowieso sehr oft am Wochenende nach Hause in die alte Heimat. Aus diesem Grund beschloss ich, mich wieder zurück in Richtung Beverstedt zu orientieren.
4. Über Kontinente hinweg: Der Weg zurück nach Beverstedt
Bevor dieser Lebensabschnitt in der alten Heimat begann, erfüllte ich mir gemeinsam mit meinem Mann im Jahr 2019 einen lang gehegten Traum: Vier Monate reisten wir durch Südamerika. Mit Zelt und Rucksack, per Bus und per Anhalter durchquerten wir den Kontinent, meistens abseits der rein touristischen Zonen. Dieser ungefilterte Blick in die unterschiedlichen Kulturen und Länder Lateinamerikas prägte mich sowohl mental als auch politisch zutiefst. Es war der Besuch mit einem befreundeten Pärchen aus der Arbeiterbewegung auf einer Demonstration in Buenos Aires gegen die Wirtschaftskrise und den Abbau des Sozialstaates, der mir zeigte, wie wichtig es ist, für seine Überzeugungen und Rechte einzustehen, sich einzusetzen und vor allen Dingen selbst etwas dafür zu tun.
Die Seilbahnen und Open-Air-Rolltreppen im kolumbianischen Medellín sind ein Sinnbild für einfache, pragmatische Lösungen außerhalb der ausgetretenen Pfade. Dieser damals moderne, progressive Ansatz einer öffentlichen, kostenlosen Nahverkehrsanbindung der Comunas (Armenviertel) hat die Stadt Medellín von einer der gefährlichsten in eine der lebenswertesten Städte des Landes sowie des Kontinents verwandelt.
Diese pragmatische Art will ich auch in unserer Gemeinde verankern. Denn bei klammen Kassen muss man versuchen, neue und vielleicht manchmal auch ungewöhnliche Wege zu gehen.
Nach dieser Reise ging es endgültig zurück in die Heimat nach Beverstedt.
5. Home, Sweet Home
Nach dem städtischen Trubel und den tiefen, prägenden Impressionen der weiten Welt war ich jetzt endlich wieder bei uns in der Gemeinde angekommen. An dem Spruch „Zu Hause ist es doch am schönsten“ ist – ohne die Schönheit der Welt verkennen zu wollen – absolut etwas Wahres dran.
Aufgrund meines Werdegangs und der guten Bewertung meines vorherigen Arbeitgebers hatte ich keine Probleme, einen neuen Job zu finden. Ich blieb in der Branche und wechselte vom damals größten Reeder der Welt zum neuen größten Reeder der Welt: MSC. Hier musste ich zwar aufgrund der lokalen Gehaltsstrukturen und der firmeninternen Hierarchien sowohl gehaltstechnisch als auch im Bereich der Führungsposition einen Schritt zurückstecken.
Dies nahm ich jedoch bewusst in Kauf. Zum einen bin ich ein genügsamer Mensch, zum anderen war ich mir sicher, dass ich mir durch meine Fähigkeiten und Qualifikationen auch hier in Beige schnell die Möglichkeit erarbeiten würde, wieder eine Teamleitung zu übernehmen.
Bevor es im Job losging, stellte sich für meinen Mann und mich nach der Ankunft aber erst einmal die Frage, wie wir wohnen wollten. Da in der Familie die Pflege und Betreuung der Oma anstand und mein Schwiegervater mit seiner Frau ohnehhlich nur halbjährlich im Lande ist, trafen wir eine pragmatische Entscheidung: Um die mühsame Wohnungssuche zu umgehen, bauten wir das Obergeschoss zu einer Einliegerwohnung aus. Seitdem leben wir in einem echten Mehrgenerationenhaus und sind immer da, wo wir gebraucht werden.
Genau diese Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und anzupacken, wenn es darauf ankommt, hat sich auch in meinem neuen Job schnell ausgezahlt. Es dauerte nicht lange, bis ich mich bei MSC in Bremen bewähren konnte. Durch vollen Einsatz und mein logistisches Know-how konnte ich nach geraumer Zeit das Vertrauen der Geschäftsführung gewinnen und übernahm wieder die Leitung und Führung eines eigenen Teams.
Heute steuere ich dort täglich komplexe Prozesse und trage die Verantwortung für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist eine Aufgabe, die mir jeden Tag zeigt, wie wichtig klarer Fokus, starker Rückhalt und ein faires Miteinander sind – Werte, die ich nicht nur im Beruf, sondern von ganzem Herzen auch in die Arbeit für unsere Gemeinde einbringen möchte.
6. Kommunal & Konsequent: Mein politisches Weltbild
Wenn man einen Blick auf meinen bisherigen Werdegang wirft, wird eines schnell klar: Ich wurde nicht irgendwann im Laufe der Zeit politisiert – ich war es eigentlich schon mein Leben lang. Manches davon geschah unbewusst, manches sehr bewusst. Doch heute glaube ich fest daran, dass im Leben viel mehr politisch und gesellschaftlich relevant ist, als man sich im ersten Moment vorstellt. Die Frage, ob am Monatsende das Geld reicht, wie wir als Familie zusammenhalten oder unter welchen Bedingungen wir arbeiten – all das ist im Kern zutiefst politisch. Mein Weltbild ist deshalb kein theoretisches Konstrukt aus Lehrbüchern, sondern das direkte Ergebnis meiner Lebenserfahrung.
In den letzten Jahren is in mir eine entscheidende Erkenntnis gereift: Vom reinen Verdrossensein und Meckern am Küchentisch verändert sich nichts. Wer etwas bewegen will, muss selbst aktiv werden.
Oft verliert man sich beim Blick auf das politische Weltgeschehen und die Nachrichten in dem Gefühl, ohnehin nichts ändern zu können. Doch ich habe gemerkt: Wir müssen nicht erst versuchen, die ganz großen Räder der Weltpolitik zu drehen. Die wirklich spürbaren, wichtigen Dinge liegen direkt vor unserer eigenen Haustür. Genau hier, bei uns in der Gemeinde, fängt Veränderung an. Hier gibt es unendlich viel anzupacken, zu erhalten und auch mutig zu gestalten.
Für mich bedeutet „links sein“ auf kommunaler Ebene deshalb ganz pragmatisch: Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht mir um eine Politik, die genau hinschaut, wo der Schuh drückt, und die niemanden abhängt – weder die ältere Generation, die Unterstützung braucht, noch die Jüngeren, die eine Perspektive vor Ort suchen.
Aus dieser Überzeugung heraus möchte ich aktiv Verantwortung für unsere Heimat übernehmen. Ich bin bereit, die kommenden und schwierigen Aufgaben mit aller Kraft, Herzblut und meiner gesamten Erfahrung für euch anzugehen.
Wie genau ich das tun möchte, welche Punkte mir dabei besonders wichtig sind und welche Ansätze mir dafür im Kopf umschwirren, könnt ihr beim nächsten punkt „Meine Pläne und Vorstellungen“ sehen.
Herzlichst,
Ihre Sabrina Rost
📋 Mein Programm & meine Vorstellungen
1. Transparenz und ehrliche Kommunikation
Ich will für absolute Offenheit und Ehrlichkeit stehen. Vertrauen entsteht für mich nicht durch leere Versprechungen im Wahlkampf, sondern durch den Mut zur Wahrheit – auch dann, wenn es mal unbequem wird.
Transparenz ist das Fundament für eine Politik, die funktioniert, und für eine Verwaltung, die für die Menschen da ist. Ich sehe es als Kernaufgabe und Verantwortung der politisch Agierenden, bürokratische Prozesse verständlich zu machen, politische Entscheidungen nachvollziehbar zu erklären und die Themen direkt an die Haustüren unserer Bürgerinnen und Bürger zu bringen. Nur wenn wir miteinander statt übereinander reden, schaffen wir echte Beteiligung.
- Von der Hohlpflicht zur Bringschuld: Bei elementaren und tragenden Entscheidungen will ich weg davon, dass die Bürger sich Informationen mühsam selbst zusammensuchen müssen. Das Rathaus muss in die Bringschuld gehen.
- Politik da machen, wo die Menschen leben: Wenn eine Straße saniert werden soll, erwarte ich nicht, dass die Betroffenen zu einer Infoveranstaltung ins Rathaus kommen. We kommen stattdessen mit einem Infostand direkt in diese Straße, um vor Ort und auf Augenhöhe Rede und Antwort zu stehen.
- Verständliche Sprache statt Bürokratendeutsch: Informationen sind heute zwar oft formell offen, aber niemand hat die Zeit oder die Lust, sich durch 199 Seiten bürokratische Tabellen eines Finanzplans zu arbeiten. Ich will eine menschennahe, transparente und einfach verständliche Kommunikation schaffen, die jeder ohne Jura- oder Finanzstudium versteht.
2. Starke Daseinsvorsorge: Was wir täglich brauchen, muss funktionieren
Kitas, Schulen, Feuerwehren, Straßen und eine verlässliche ärztliche Versorgung sind das Fundament unseres Alltags in allen elf Ortschaften von Beverstedt. Gerade in Zeiten knapper Kassen darf hier nicht gekürzt werden.
Iach fasse den Begriff der Daseinsvorsorge jedoch bewusst viel weiter, als er im rein rechtlichen Sinne definiert ist. Für mich gehört dazu nicht nur das Pflichtprogramm, sondern maßgebliche Teile der sogenannten freiwilligen Leistungen unserer Gemeinde. Denn ohne eine lebendige, soziale Infrastruktur gerät ein Ort schnell in eine gefährliche Abwärtsspirale.
Hier sind die vier zentralen Herausforderungen und meine Ansätze für unsere Gemeinschaft:
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I. Lebensqualität für die Jugend und junge Familien steigern
Das Problem: Wenn Kultur-, Sport- und Freizeitangebote vor Ort wegbrechen, fühlen sich junge Menschen und Familien bei uns nicht mehr abgeholt. Es droht der Verlust von Perspektiven direkt vor der eigenen Haustür.
Meine Lösung: Wir müssen gezielte Angebote für Jugendliche schaffen. Ich setze mich für Projekte wie einen begleiteten „Nachtsport“ am Wochenende und die Schaffung von echten Rückzugsorten ein – Plätze, an denen Jugendliche einfach Jugendliche sein können, ohne sofort zu stören oder verdrängt zu werden. -
II. Sportvereine stärken und die Ganztagsschule als Chance nutzen
Das Problem: Die Einführung und der Ausbau der Ganztagsschule wird von vielen Sportvereinen völlig zurecht als Gefahr für den Nachwuchs gesehen, weil den Kindern schlicht die Zeit am Nachmittag fehlt.
Meine Lösung: Ich will dieses Problem aktiv lösen, indem das Rathaus die Zusammenarbeit zwischen der Ganztagsschule und unseren lokalen Vereinen gezielt fördern und koordiniert. Wenn wir das Vereinsleben und den Sport direkt in den Ganztag integrieren, schaffen wir eine Win-win-Situation: Wir mobilisieren die Begeisterung für das Vereinsleben, bringen die Kinder in Bewegung und sichern die Zukunft unserer Sportvereine. -
III. Unterhaltungsangebote durch Kunst und Kultur für Jung und Alt
Das Problem: Es fehlt im ländlichen Raum oft an einer breiten, lebendigen Kulturlandschaft, die alle Generationen anspricht und verbindet.
Meine Lösung: Kunst und Kultur schaffen Lebensqualität. Ich will unsere dörfliche Kulturarbeit stärken, indem wir uns strategisch mit kulturstarken Nachbargemeinden, Künstlerdörfern und Städten der Region – wie beispielsweise Worpswede oder den Kulturzentren an der Küste – vernetzen. Durch Kooperationen und gemeinsame Projekte bringen wir frischen Wind, neue Unterhaltungsangebote und kulturelle Vielfalt direkt zu uns nach Beverstedt. -
IV. Den demografischen Wandel managen und die ärztliche Versorgung sichern
Das Problem: Durch den demografischen Wandel und den spürbaren Ärztemangel droht eine gefährliche Versorgungslücke bei uns in der Gemeinde. Das betrifft alle Generationen: Es fehlt an Kinderärzten für die Jüngsten ebenso wie an Spezialisten für die gesundheitlichen Herausforderungen im hohen Alter.
Meine Lösung: Um dieser Entwicklung aktiv entgegenzuwirken, setze ich mich für ein Regionales Versorgungszentrum (RVZ) in Beverstedt ein. Dieses Zentrum soll weit mehr als eine reine Aneinanderreihung von Arztpraxen sein – ich will es als einen lebendigen Ort der Begegnung gestalten, der soziale Angebote und medizinische Fachkompetenz unter einem Dach vereint.
Gesundheit in öffentlicher Hand statt privater Profit: Mir ist dabei eine Sache von fundamentaler Bedeutung wichtig: Dieses Versorgungszentrum gehört in kommunale und öffentliche Hand! Gesundheit ist keine Ware. Wir dürfen unsere medizinische Infrastruktur nicht privaten, gewinnorientierten Investoren wie beispielsweise Großkonzernen wie Ameos überlassen, bei denen am Ende der Profit vor dem Wohl des Patienten steht. Die Versorgung der Menschen in Beverstedt is eine öffentliche Pflichtaufgabe.
Den Anschluss nicht verpassen: Wir dürfen den Anschluss in der Region nicht verpassen. Während Nordholz bereits erfolgreich ein solches Regionales Versorgungszentrum betreibt und in Schiffdorf die Weichen für ähnliche medizinische Strukturen längst gestellt sind, stehen wir in Beverstedt hinten an. Ich will dieses Projekt im Rathaus mit aller Priorität vorantreiben und das Verfahren drastisch beschleunigen.
3. Beverstedt mit Weitsicht gestalten: Lebensqualität sichern – auch morgen noch
Die Entscheidungen von heute bestimmen, wie wir morgen in unserer Gemeinde leben. Deshalb möchte ich Beverstedt nicht im Autopiloten verwalten, sondern aktiv und mit modernem Blick weiterentwickeln. Unsere Gemeinde steht vor massiven Erneuerungen und Anpassungen. Diese vorausschauende Gestaltung ist eine elementare Voraussetzung für den dauerhaften strukturellen Erhalt unserer Heimat.
Hier sind die vier Säulen meiner zukunftsorientierten Planung für Beverstedt:
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I. Digitalisierung beschleunigen und Verwaltung modernisieren
Das Problem: Der technologische Wandel ist unausweichlich und schreitet unaufhaltsam voran. Durch die rasante Entwicklung neuer Technologien verkürzen sich die Innovationszyklen weltweit, was eine stetige und immer schnellere Anpassung unserer Systeme notwendig macht, um den Anschluss an moderne Standards nicht zu verlieren.
Meine Lösung: Vertrauen entsteht nicht durch leere Versprechen. Deshalb will ich den digitalen Wandel im Rathaus spürbar beschleunigen und moderne Automatisierungstechniken nutzen. Ziel ist es, Anträge sowie Prozesse zu vereinfachen und die Abläufe im Hintergrund zu beschleunigen, um den Bürgerinnen und Bürgern echte Wege und Zeit zu sparen. -
II. Dorftraditionen und sozialen Zusammenhalt sichern
Das Problem: Durch den Wandel im ländlichen Raum drohen gewachsene dörfliche Strukturen und Bräuche in den einzelnen Ortschaften im Laufe der Zeit einzuschlafen.
Meine Lösung: Zusammenhalt entsteht durch Verbindung und Begegnung. Ich will die Dorftraditionen zukunftsfest machen, indem wir lokale Begegnungsstätten und Treffpunkte in den Ortsteilen schaffen. Zudem werde ich die Förderung von kulturellen Veranstaltungen und traditionellen Festen ausbauen, um das Gemeinschaftsleben lebendig zu halten. -
III. Kommunalisierung und Bürgerbeteiligung bei erneuerbaren Energien
Das Problem: Steigende Energiepreise belasten den Haushalt und die Bürger. Wer hier nur abwartet, verliert langfristig finanzielle Handlungsfähigkeit.
Meine Lösung: Wir müssen die strukturelle Energieunabhängigkeit unserer Gemeinde über eine echte Kommunalisierung fördern. Ich setze mich dafür ein, dass neue Windparks und Energieprojekte in kommunale Hand kommen und wir echte Modelle zur Bürgerbeteiligung schaffen. So sorgen wir für Klimaschutz und bringen gleichzeitig Geld, Sicherheit sowie Akzeptanz direkt zu den Menschen. -
IV. Natur- und Naherholungsgebiete als Wohlfühloasen stärken
Das Problem: Der Schutz und die Pflege unserer natürlichen Ressourcen werden oft vernachlässigt, wodurch Räume für Erholung an Attraktivität verlieren.
Meine Lösung: Ich will unsere Naherholungsstätten gezielt erhalten, pflegen und fördern. Das packen wir ganz konkret an: durch den gezielten Ausbau von Wanderwegen, die Schaffung von neuen Erholungszonen und die Förderung von Ruhestätten in unserer Natur. Das stärkt die Lebensqualität vor Ort und macht Beverstedt als Ausflugsziel attraktiv.
📅 Termine, Vorstellungen und Programm
Politik lebt von Verbindung und direktem Austausch auf Augenhöhe. Deshalb ziehe ich während des Wahlkampfs mit meinem Bollerwagen durch unsere Ortschaften, um direkt vor Ort mit euch ins Gespräch zu kommen, eure Fragen zu beantworten und über mein Programm zu sprechen. Kommt vorbei – ich freue mich auf den ehrlichen Austausch!
| Ortschaft | Datum |
|---|---|
| Wollpabst | 04.07. |
| Wellen | 11.07. |
| Heerstedt | 18.07. |
| Appeln | 25.07. |
| Kirchwistedt | 11.07. |
| Frelsdorf | 25.07. |
| Hollen | 01.08. |
| Stubben | 08.08. |
| Bokel | 15.08. |
| Lunestedt | 29.08. |
| Beverstedt | 05.09. |
🎙️ Auf ein Wort – Der Podcast
Hier soll in den kommenden Tagen und Wochen, sowie während des Wahlkampfs ein Podcast erscheinen. Dieser soll vor allem allgemeine Inhalte und auch kommunale, sowie über mich beinhalten. Wie viele es werden, weiß ich noch nicht, anvisiert sind fünk.
Podcast 1
In diesem Podcast wird folgendes Thema behandelt: Hier steht in Kürze, worum es in der ersten Folge geht.
Podcast 2
In diesem Podcast wird folgendes Thema behandelt: Hier steht in Kürze, worum es in der zweiten Folge geht.
Podcast 3
In diesem Podcast wird folgendes Thema behandelt: Hier steht in Kürze, worum es in der dritten Folge geht.
Podcast 4
In diesem Podcast wird folgendes Thema behandelt: Hier steht in Kürze, worum es in der vierten Folge geht.
Podcast 5
In diesem Podcast wird folgendes Thema behandelt: Hier steht in Kürze, worum es in der fünften Folge geht.
👥 Unsere Kandidaten für unsere Gemeinde
Listenplatz 1: Sabrina Rost
Auch wenn ich mit vollem Einsatz für das Amt der Bürgermeisterin kämpfe, ist es mir eine absolute Herzensangelegenheit, mich gleichzeitig auf Listenplatz 1 für unseren Gemeinderat zu bewerben.
Mir geht es um unsere schönen Ortschaften und um ganz Beverstedt. Ich möchte in jedem Fall einen sozial gerechten Blickwinkel aktiv in die kommunalen Entscheidungen einbringen. Meine Ratskandidatur stellt sicher, dass ich mich in jedem Fall für unsere Gemeinschaft starkmachen und Verantwortung übernehmen kann – unabhängig vom Ausgang der Bürgermeisterwahl.
Listenplatz 2: Erik Rost
Ich kandidiere für unseren Gemeinderat, um als starkes Bindeglied zwischen Beverstedt und dem Kreistag zu fungieren, für den ich auf Listenplatz 1 aktrete.
Unser Südkreis und ganz speziell Beverstedt brauchen eine kraftvolle Stimme und eine starke Vertretung auf Kreisebene. Das funktioniert dann am besten, wenn man fest in die internen Prozesse und Entscheidungen unserer eigenen Gemeinde eingebunden ist. Ich möchte die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger direkt von der Haustür bis in den Kreistag tragen und dort spürbar Gehör verschaffen.
Listenplatz 3: Maike Ritter
Ich stehe für eine sozialgerechte und jugendorientierte Politik in unserer Gemeinde. Mein Ziel ist es, dass Bildung und die Interessen unserer Jugend fair und gerecht behandelt werden.
Des Weiteren möchte ich eine Brücke schlagen und eine starke Perspektive zwischen linker, nachhaltiger Politik und unserer kommunalen Landwirtschaft schaffen. Unsere Landwirte vor Ort brauchen verlässliche Partner – ich will zeigen, dass Ökologie, Zukunftssicherheit und der Schutz unserer landwirtschaftlichen Betriebe in Beverstedt Hand in Hand gehen können.
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